
Insgesamt 15 Frauen und Männer haben die Karlsruher Sozialdemokrat:innen in den Vorstand des SPD-Kreisverbands Karlsruhe-Stadt gewählt. Dabei setzt die Partei auf eine Mischung aus Konstanz und Erneuerung. Mit 86 Prozent der Stimmen wurde der bisherige Kreisvorsitzende Parsa Marvi in seinem Amt bestätigt. Ebenso bleiben die beiden stellvertretenden Kreisvorsitzenden Regina Schmidt-Kühner und Anton Huber mit jeweils 88 Prozent Zustimmung in ihrem Amt.
Zuvor warf Marvi mit einem Rechenschaftsbericht einen Blick auf das zurückliegende Jahr, das durch zentrale Debatten zur Bildungs- und Wirtschaftspolitik sowie den vergangenen Landtagswahlkampf geprägt war. Mit einem Arbeitsprogramm 2026–2028 will der neue Vorstand die Partei in den kommenden zwei Jahren durch innovative Beteiligungsformate, eine stärkere digitale Präsenz und eine engere Vernetzung mit den Ortsvereinen sichtbarer und wirksamer machen.
Der neue Kreisvorstand im Überblick:
Parsa Marvi Kreisvorsitzender
Regina Schmidt-Kühner Stellvertretende Kreisvorsitzende
Anton Huber Stellvertretender Kreisvorsitzender
Barbara Mehnert Schatzmeisterin
Lisa Sielaff Schriftführer
Patrick Fetzer Schriftführer
Hanne Mutter Mitgliederbeauftragte
Ulrich Eilmann Beisitzer
Adrian Keller Beisitzer
Jean-Paul Marienfeld Beisitzer
Isabella Metzke Beisitzerin
Carina Perez Beisitzerin
Juliane Schuldt Beisitzerin
Martin Steffens Beisitzer
Meri Uhlig Beisitzerin
Basis positioniert sich
Neben der Wahl des neuen Führungsteams wurden auf der Kreisdelegiertenkonferenz auch zwei Anträge beschlossen, mit denen sich die Karlsruher Sozialdemokrat:innen an die SPD-Bundestagsfraktion richten. Darin fordern sie eine Anpassung des Reformpakets, das die Koalition auf Bundesebene beschlossen hat. So positioniert sich die SPD Karlsruhe damit klar gegen die geplante Ausweitung sachgrundloser Befristungen im Angestelltenverhältnis und fordert einen Erhalt des bisherigen Transparenzniveaus beim Informationsfreiheitsgesetz.