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SPD Karlsruhe-Beiertheim-Bulach

Stolpersteinverlegung für Hermann Müller-Würtz

Veranstaltungen

Am Montag, den 05. November 2012, versammelten sich Bürgerinnen und Bürger aus Daxlanden gemeinsam mit Persönlichkeiten aus der Kommunalpolitik, um der Verlegung des Stolpersteins für den der NS-Gewaltherrschaft zum Opfer gefallenen Widerstandskämpfer und Gründungsmitglied des Daxlander Bürgervereins Hermann Müller-Würtz beizuwohnen – in der Römerstraße 2 in Daxlanden.

Der aus Berghausen (Pfinztal) stammende gelernte Schlosser war seit 1920 bei verschiedenen Ämtern der Stadt Karlsruhe tätig. 1905 trat er als Mitglied in die SPD ein und begleitete im Ortsverein der SPD Daxlanden das Amt des Kassiers, Schriftführers und Vorstands. Vom 20. Juni 1911 bis 16. November 1930 vertrat er die Interessen Daxlandens als SPD-Stadtverordneter in Karlsruhe. Bei Ausarbeitung der ersten Satzung des Bürgervereins Daxlanden war er wesentlich beteiligt und gehört zu den Unterzeichnern und damit zu den Gründungsmitgliedern. Am 10. Juni 1933 kam es zu Auseinandersetzungen zwischen der NSDAP Ortsgruppe Daxlanden und Hermann Müller-Würtz. Die NSDAP nahm einen von dem Sozialdemokraten verfassten Artikel im „Volksfreund“ zum Anlass, ihn wegen fortdauernder Hetze anzuzeigen und seine Entlassung aus dem öffentlichen Dienst gemäß dem Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums zu fordern. Eine Woche später erschien Hermann Müller-Würtz nicht mehr zur Arbeit und war verschwunden. Wiederum eine Woche später wurde seine Leiche im Rhein bei Altrip angelandet. Sein Tod wurde ohne Obduktion der Leiche als Selbstmord deklariert. Die Vermutung, dass ihn die Nazis umgebracht haben, liegt aber nahe.

Die SPD Karlsruhe war mit dem Kreisvorsitzenden Parsa Marvi und dem stellvertretenden Kreisvorsitzenden Dr. Walter Lamprecht bei der Gedenkveranstaltung vertreten. Beide sehen in dem bewegenden Schicksal des Sozialdemokraten Hermann Müller-Würtz ein mahnendes Beispiel für die Gefahr, die vom Rechtsextremismus und vom Rechtsterrorismus ausgeht.

 

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