"Kombination von direkten staatlichen Investitionen und Abgabensenkungen ist der richtige Weg“
Über 1,6 Milliarden Euro als Investitionshilfe für Baden-Württemberg
SPD Karlsruhe-Beiertheim-Bulach
Pressemitteilungen
"Kombination von direkten staatlichen Investitionen und Abgabensenkungen ist der richtige Weg“
Über 1,6 Milliarden Euro als Investitionshilfe für Baden-Württemberg
Der Karlsruher Bundestagsabgeordnete und SPD-Kreisvorsitzende Johannes Jung begrüßt das in der Nacht zum Dienstag vom Koalitionsausschuss beschlossene „Konjunkturprogramm II“, das am heutigen Mittwoch im Deutschen Bundestag beraten wurde.
Entscheidend sei nicht das schiere finanzielle Volumen, sondern wofür
das Geld ausgegeben werden soll. „Krise hin oder her: Investitionen in Bildung, Forschung und Infrastruktur sind immer richtig, gerade jetzt zur Abwendung einer Wirtschaftskrise“, so Johannes Jung. Nicht zu vergessen sei, dass erst die rot-grüne Reformpolitik Deutschland jetzt
in die Lage versetze, auf die Krise angemessen reagieren zu können.
„Ein Impuls von fast 50 Milliarden Euro ist ein deutliches Signal an die
Bürgerinnen und Bürger und an die Wirtschaft, dass wir der Krise entschlossen entgegentreten. Zusammen mit dem ersten Konjunkturprogramm haben wir nun fast 80 Milliarden Euro bereitgestellt. Und die Kombination von direkten staatlichen Investitionen und Abgabensenkungen ist absolut der richtige Weg“, so Jung.
Auch hinsichtlich der Arbeitsmarktpolitik seien die Maßnahmen nach dem
Motto „Qualifizieren statt Entlassen“ richtig. Kurzarbeit müsse für alle Unternehmen und Beschäftigten u.a. durch Erleichterung der
Voraussetzungen, Vereinfachung der Antragstellung und die hälftige Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge durch die Bundesagentur für
Arbeit attraktiver und unbürokratischer gemacht werden.
Der Bund unterstütze nun allein das Land Baden-Württemberg mit 1.645,9 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II bei seinen Investitionen. „Bei einem Kofinanzierungsanteil der Länder von 25 Prozent bedeutet das die große Chance, bereits seit längerer Zeit geplante Projekte in den Bereichen Bildung, Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen, mit Verkehrsprojekten, Krankenhäusern, Städtebau und Informationstechnologie zu realisieren“, ist Jung überzeugt.
Die Finanzhilfen des Bundes für die Kommunen sollen den Ländern
unkompliziert zur Verfügung gestellt werden. In einer Verwaltungsvereinbarung mit den Ländern müsse nun sichergestellt werden, dass alle Kommunen von den Investitionshilfen profitieren könnten, so Jung. Für finanzschwache Kommunen oder Kommunen in Haushaltsnotlage müsse ein fast vollständiger oder gänzlicher Verzicht auf kommunale Eigenanteile möglich sein, d.h. Bund und Länder müssten (fast) vollständig die Investition finanzieren. Die Länder müssten sich
überdies verpflichten, Investitionspauschalen und Zweckzuweisungen an
die Kommunen nicht zu reduzieren und auch keinesfalls den kommunalen
Finanzausgleich zu Lasten der Kommunen zu verändern, fordert Jung im
Einklang mit der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik
(SGK).
Dennoch sei bei allen Bemühungen klar, dass eine Krise, die durch globale Vorgänge ausgelöst und verschärft werde, nicht allein auf nationaler Ebene bewältigt werden könne. Dank der Initiative von Frank-Walter Steinmeier starte Deutschland nun im Zusammenwirken mit den europäischen und internationalen Partnern eine massive Anti-Krisenaktion, sichere wirksam Arbeitsplätze und stärke sich für den nachfolgenden Aufschwung.
„Nun handelt Deutschland und andere denken nach“, so Jung abschließend.
Homepage SPD Karlsruhe
03.07.2026 18:19 Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv
Zum aktuellen Reformpaket der Bundesregierung warnt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Gesundheit der SPD vor negativen Folgen. „Der von der Union durchgesetzte Punkt der Koalitionsausschusseinigung, dass künftig bereits ab dem ersten Tag eine ärztliche Krankschreibung eingeholt werden muss, ist völlig abenteuerlich“, erklärt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) Boris Velter. „Wenn nun… Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv weiterlesen
23.06.2026 19:06 Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission
Reform muss zu spürbaren Verbesserungen gegenüber dem Status quo führen Der Abschlussbericht der Rentenkommission ist eine gute Grundlage für eine umfassende Reform, die wir jetzt gründlich beraten und dann auf den Weg bringen wollen. „Die Kommission hatte die Aufgabe, Vorschläge zu entwickeln, wie insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen ihren Lebensstandard im Alter sichern… Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission weiterlesen
20.06.2026 12:14 Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag
117 Millionen Menschen auf der Flucht Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen, wird daran erinnert, dass Millionen Menschen gezwungenermaßen ihre Heimat verlassen mussten. Hinter den Zahlen stehen persönliche Geschichten und individuelle Schicksale. „Aktuell sind weltweit über 117 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter viele Kinder, oftmals ohne die Begleitung… Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag weiterlesen
Ein Service von websozis.info
| Besucher: | 279133 |
| Heute: | 114 |
| Online: | 1 |