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SPD Karlsruhe-Beiertheim-Bulach

Moscheebau in Karlsruhe: SPD-Bundestagskandidat wünscht sich einen breiten Karlsruher Dialog

Pressemitteilungen

Mit Blick auf die Diskussion um den angestrebten Umbau der „Merkez-Moschee“ der ditib-Gemeinde in der Oststadt plädiert der Karlsruher SPD-Bundestagskandidat Parsa Marvi für einen offenen Bürgerdialog ohne Vorurteile.

„Jede Religionsgemeinschaft hat das Recht auf freie Religionsausübung – das garantiert unser Grundgesetz“, stellt Marvi klar. Daher sei der Wunsch der ditib-Gemeinde nach einem Neubau auch mit einem oder mehreren Minaretten nachvollziehbar und durchaus berechtigt.

Es sei jedoch verständlich, dass im Fall einer stadtbildverändernden Baumaßnahme, wie sie nun aufgrund der angedachten Minarett-Bauten angestrebt wird, die Bevölkerung eine Beteiligung am Entscheidungsprozess wünscht. Dies, so ist sich der Sozialdemokrat sicher, sei eine Chance zum interkulturellen Dialog, mit dem Vorurteile abgebaut und das Verständnis füreinander gestärkt werden könne.

Partizipation als Leitlinie der Integration

„Integration kann nur gelingen, wenn wir miteinander reden, uns mit der Sicht des jeweils anderen auseinandersetzen und am Ende gemeinsame Lösungen finden“, so Marvi. Daher müsse es das Ziel sein, alle Bürgerinnen und Bürger mit oder ohne Migrationshintergrund in die Diskussion einzubinden. Das gesellschaftliche Miteinander sei der einzige Weg, wie Integration gelingen kann.

Er selbst befürworte die bauliche Erneuerung der „Merkez-Moschee“, erklärt der SPD-Politiker, wobei er die Frage nach dem endgültigen Erscheinungsbild des Baus zurückstellt. Am Ende sei entscheidend, dass ein Konsens unter allen Beteiligten gefunden wird, der auf die Bedürfnisse der ditib-Gemeinde eingeht und gleichermaßen eine breite Akzeptanz bei den Karlsruherinnen und Karlsruhern findet. Dies würde auch der Karlsruher Tradition als weltoffene und kulturell vielseitige Metropole gerecht. „Unsere Vielfalt ist unsere Stärke und unser Potential für die Zukunft“, betont Marvi und verweist auf das Beispiel Mannheim: „Warum sollen wir nicht schaffen, was dort bereits gelungen ist?“

 

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