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SPD Karlsruhe-Beiertheim-Bulach

Er kann‘s nicht lassen: SPD mahnt Wellenreuther zur Einhaltung demokratischer Spielregeln

Pressemitteilungen


Yvette Melchien (links) und Parsa Marvi (rechts)

Mit Sorge blickt die Karlsruher SPD auf die jüngsten Ereignisse in der Karlsruher Frauen-Union, wo parteiinterne Kritikerinnen des Vorsitzenden Ingo Wellenreuther offenbar abgestraft werden sollten. Die Sozialdemokraten befürchten ein negatives Signal an die Öffentlichkeit, das über die CDU hinaus einen gesellschaftlichen Schaden verursachen könnte und rufen Wellenreuther zur Räson.

„Es ist ein Armutszeugnis, dass Herr Wellenreuther eine Sitzung der Frauen-Union von seinen Anhängern entern lässt, um die Wiederwahl einer seiner internen Kritikerinnen zur Vorsitzenden zu verhindern“, erklärt der Karlsruher SPD-Vorsitzende Parsa Marvi. Dass Frau Weber die mysteriöse CDU-Neumitgliederwelle vor der parteiinternen Kür Wellenreuthers zum OB-Kandidaten der Karlsruher CDU im vergangenen Jahr kritisierte, habe in Erinnerung gerufen, dass die CDU eigentlich eine Partei ist, in der demokratische Grundwerte und Meinungsfreiheit einen hohen Stellenwert haben. „Durch solche Tricks beschädigt Wellenreuther nicht nur seine Partei, sondern erweckt auch den Eindruck, dass ‚Fair-Play‘ als Prinzip im gesellschaftlichen Miteinander überholt sei“, kritisiert Marvi.

"Mit feigen Aktionen wie diesen gefährden die daran Beteiligten massiv die Qualität der gesellschaftlich so notwendigen gleichstellungspolitischen Arbeit", ärgert sich SPD-Stadträtin Yvette Melchien, die zudem Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) ist. Bei dieser Aktion sollten offensichtlich kritische Frauen aus dem Weg geräumt werden. Anders ließen sich die CDU-internen Manipulationsmanöver im Vorfeld der OB-Kandidatenkür und nun bei der lokalen Frauen-Union nicht erklären. Ein derartig rollenbasiertes Gesellschaftsbild und Politikverständnis ignoriere die große Bedeutung der Frauen für den Wohlstand und den gesellschaftlichen Fortschritt und dürfe keinen Platz mehr haben, fordert die Sozialdemokratin und ergänzt: „Dies muss für alle Parteien gelten“

 

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