Unter dem Titel „WIR gestalten die Energiewende: Mit Klimaschutz,
Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit“ lud die Karlsruher SPD zur Diskussion über die Zukunft der Energiewende im Rahmen einer Kreisdelegiertenkonferenz (KDK) in der in Wolfartsweier gelegenen Hermann-Ringwald Halle ein. Mit fundierten Hintergrundinformationen aus Wissenschaft und Forschung sowie einer lebendigen politischen Diskussion wurde aus der Veranstaltung ein flammendes Plädoyer für eine nachhaltige Energiewirtschaft. Der SPD-Kreisvorsitzende und Bundestagskandidat Parsa Marvi warnte die schwarz-gelbe Bundesregierung: „Merkels Regierung hat die Energiewende gegen die eigene Überzeugung nur auf massiven öffentlichen Druck zugelassen. Wir können uns kein weiteres Ausbremsen der erneuerbaren Energien durch Altmaier und Rösler erlauben“.
Die Zukunft der Energiewende
Veranstaltungen
Auf dem Podium präsentierte Prof. Dr. Frithjof Staiß vom Zentrum für
Sonnenenergie- und Wasserstoffforschung Baden-Württemberg, der als Gast nach Karlsruhe gekommen war, ein ganzes Bündel von Fakten und
Hintergrundinformationen zum aktuellen Stand der technischen Entwicklung der Erneuerbare Energien. Dabei standen vor allem unterschiedliche Zukunftsszenarien und volkswirtschaftliche Betrachtungen im Vordergrund.
Im Anschluss berichtete der Karlsruher Landtagsabgordnete und energiepolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Baden-Württemberg Johannes Stober über die aktuellen Entwicklungen für die Preisentwicklungen bei Strom und anderen Energienutzungs-Formen wie etwa Wärmer und Mobilität. Stober unterzog insbesondere die Strompreis-Diskussion, die von der schwarz-gelben Regierungskoalition in Berlin angestoßen worden war, einer kritischen Betrachtung und formulierte mehrere Forderungen an die Bundespolitik, das Abwürgen der Energiewende durch CDU und FDP endlich aufzugeben.
Nach einem Beitrag des ehemaligen SPD-Stadtrates und Windkraft-Experten Thomas Müllerschön, der ebenfalls ein Ende der Blockadepolitik durch CDU und FDP forderte, sowie einer angeregten Diskussion schloss der Abend mit einem Appell an Mandats- und Funktionsträger im Umfeld der regenerativen Energiewirtschaft zu mehr Aufklärungsarbeit und Bürgerbeteiligung vor Ort. Nur so könnten Vorbehalte und Skepsis auf Seiten der Bürgerinnen und Bürger ausgeräumt werden.
Homepage SPD Karlsruhe
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