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SPD Karlsruhe-Beiertheim-Bulach

SPD Karlsruhe eröffnet mit Klaus Staeck Ausstellung im Ständehaus

Veranstaltungen

Am vergangenen Freitag Abend hat die SPD Karlsruhe mit Reden von Oberbürgermeister Frank Mentrup, dem SPD-Kreisvorsitzenden Parsa Marvi, dem international bekannten Schriftsteller Michail Krausnick und Klaus Staeck selbst die Ausstellung „Plakate von Klaus Staeck“ mit knapp 150 Gästen im Ständehaus eröffnet. Die Ausstellung wird für die Karlsruher Bevölkerung in den kommenden drei Wochen offen stehen.

Alle Redner stellten die Ausstellung in den Kontext des 150 jährigen Bestehens der SPD im Mai 2013. Frank Mentrup hob das Engagement des SPD-Kreisverbandes für dieses besondere Jubiläum mit Gedenkveranstaltungen, Wanderungen auf Pfaden der Arbeiterbewegung mit den Naturfreunden und dieser Ausstellung hervor. „Ich bin mir sicher, dass es mit diesen Aktivitäten gelingen kann, für die Öffentlichkeit
deutlich zu machen, dass diese Geschichte 150 Jahre SPD eben auch ein Teil der Stadtgeschichte Karlsruhes ist“, so Mentrup.

Parsa Marvi unterstrich, dass die kritische Kunst Staecks nachwievor einen hoch aktuellen Bezug habe, wenn es um soziale, ökologische und friedliche Verhältnisse gehe oder die Verteidigung von Demokratie und Freiheit. „Seine Art, Kritik am politischen und gesellschaftlichen Geschehen auf den Punkt zu bringen, ist einzigartig und zieht bis heute das Publikum in seinen Bann“, so Marvi.

Michail Krausnick nahm in einem brillanten Vortrag einen Streifzug durch die 150 jährige Geschichte der SPD vor und erinnerte an das Motto Georg Herweghs, dem Dichter der März-Revolution, "Mann der Arbeit aufgewacht!", das sich als Grundidee in der Kritik Staecks an den Bedingungen der Lebens- und Arbeitsbedingungen der Arbeitnehmer wiederspiegele und für die Sozialdemokratie auch in Zukunft politischer Auftrag sein sollte.

Klaus Staeck brachte seine Ansichten wie immer humorvoll auf den Punkt:
„Sozialdemokratie ist das Äußerste, das man den Menschen antun kann – und sollte“.

 

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