Header-Bild

SPD Karlsruhe-Beiertheim-Bulach

SPD fordert mehr Engagement des Landes in der Flüchtlingspolitik

Pressemitteilungen

„Die Unterbringung von Menschen in Zeltstädten muss beendet werden“, fordert die Karlsruher SPD in einem Leitantrag, der auf ihrem Parteitag vergangene Woche einstimmig beschlossen wurde. Dazu müssten in allen vier Regierungsbezirken des Landes Einrichtungen zur Erstaufnahme von Flüchtlingen mit insgesamt 10.000 Plätzen eröffnet werden. „Nur durch diese Redundanz können wir dauerhaft einen menschenwürdigen Umgang mit Asylbewerbern sicherstellen“, betonte der Kreisvorsitzende der Karlsruher SPD, Parsa Marvi. In den Landeserstaufnahmestellen fordern die Sozialdemokraten eine medizinische Grundversorgung rund um die Uhr und die permanente Präsenz von Personal des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF). In den Kommunen sollten Flüchtlinge möglichst dezentral in Wohnungen untergebracht werden.

Eine Abgabe von Kompetenzen an private Unternehmen wird dabei strikt abgelehnt. „Es gehört zu einer angemessenen Willkommenskultur, dass die Aufnahme, Betreuung und Integration von Flüchtlingen Aufgabe des Staates ist“, erklärte Marvi. Der SPD-Kreisvorsitzende bedankte sich bei den vielen Ehrenamtlichen, die durch ihr Engagement bei der Flüchtlingshilfe eine Willkommenskultur in Karlsruhe geschaffen hätten. Ihre Erlebnisse seien in den Leitantrag mit eingeflossen. „Wir stellen unsere Vorschläge nun in der Landespolitik zur Diskussion und hoffen auf Unterstützung aus der SPD-Landtagsfraktion“, so Marvi.

In Impulsreferaten warben die städtische Integrationsbeauftragte Meri Uhlig sowie die Vorsitzende des Internationalen Begegnungszentrums, Barbara Mehnert, für eine Willkommenskultur gegenüber allen Menschen. Uhlig verstand darunter die „Inklusion in der Einwanderungsgesellschaft statt einer Integration auf Zeit“. Sie forderte, anzuerkennen, dass „Flüchtlinge weiter nach Deutschland kommen werden, solange auf der Welt Regime zusammenbrechen und Bürgerkriege ausbrechen.“ Mehnert wies darauf hin, dass der Rechtsextremismus eine Herausforderung für die Willkommenskultur sei, der man sich stellen müsse. Sie beklagte, dass es nicht gelinge, ausländische Abschlüsse anzuerkennen, um einem Fachkräftemangel in Deutschland vorzubeugen.

 

Homepage SPD Karlsruhe

 

WebsoziInfo-News

14.09.2026 17:56 Zollkodex
Jeden Tag kommen Millionen Kleinsendungen aus Drittstaaten in die EU. Die enorme Menge erschwert wirksame Kontrollen erheblich. Allein im Jahr 2024 wurden 4,6 Milliarden Pakete mit einem Warenwert von weniger als 150 Euro in die EU eingeführt – 91 Prozent davon über chinesische E-Commerce-Plattformen. Das sind mehr als doppelt so viele wie noch 2023, als… Zollkodex weiterlesen

14.09.2026 17:54 Armand Zorn zur aktuellen Lage der Spritpreise
Regulatorischer Spritpreisdeckel zur Entlastung von Verbraucherinnen und Verbrauchern Die steigenden Spritpreise sorgen erneut für Belastungen bei Verbraucherinnen und Verbrauchern. Angesichts der Tatsache, dass die Preise an den Zapfsäulen auch jetzt wieder stärker und schneller gestiegen sind, als der Ölpreis und die Verarbeitungs- und Transportkosten es zu rechtfertigen vermuten, fordern wir erneut einen regulatorischen Spritpreisdeckel zur… Armand Zorn zur aktuellen Lage der Spritpreise weiterlesen

14.09.2026 17:53 Nancy Faeser zur Schließung der Goethe-Institute in Russland
Schließung deutscher Goethe-Institute in Russland ist großer Fehler Nancy Faeser, zuständige Berichterstatterin: Seit dem 13.09.2026 schließt Russland die Goethe-Institute in Moskau, St. Petersburg und Jekaterinburg. Die SPD-Bundestagsfraktion kritisiert die Entscheidung als schweren Rückschlag für den kulturellen und gesellschaftlichen Austausch. Die Institute stärken die Verbindungen zwischen Deutschland und der russischen Zivilgesellschaft über Regierungen hinaus. „Die Schließung der… Nancy Faeser zur Schließung der Goethe-Institute in Russland weiterlesen

Ein Service von websozis.info

 

Counter

Besucher:279133
Heute:24
Online:2