Header-Bild

SPD Karlsruhe-Beiertheim-Bulach

Soziale Marktwirtschaft muss gegen Schwarz-Gelb verteidigt werden

Kreisverband

„Mit Interesse nimmt die SPD zur Kenntnis, dass laut Auffassung der Karlsruher FDP die Weltwirtschaftskrise „durch zu wenig Wettbewerb ausgelöst“ wurde“, teilt der Pressesprecher der Partei, Hans Spielmann, mit. Offenbar verwechsle man hier Ursache und Wirkung, denn erst der hemmungslose Wettbewerb hätte zur Folge gehabt, dass privatwirtschaftliche Interessen mannigfacher Art zu unkontrolliertem Wildwuchs geführt und letztlich den Sozialstaat an den Rand des Ruins getrieben hätten.

„Die Steuerzahler und Arbeitnehmer waren und sind die Leidtragenden dieses Prozesses. Auch eine wie immer geartete Steuersenkung wird die von ihnen zu tragenden Verluste nicht im Geringsten ausgleichen.“

Wenn die FDP die Verursacher der Wirtschaftskrise zu Rettern umdeuten wolle, dann müsse sie in der Tat die Dimension der Mülltonnenreinigung verlassen. Immerhin sei in ihrem Vorschlag von der „Stadt als Konzern“ auch die Rede gewesen von der Privatisierung der „Gebäudereinigung, Abfallwirtschaft oder Wirtschaftsförderung“; zudem solle die öffentliche Hand „nur Leistungen erbringen, die kleine gesellschaftliche Einheiten wie Unternehmen, Verbände“ oder auch „Privatpersonen nicht übernehmen können.“ Von geringem Interesse seien offenbar die Bedingungen, unter denen solche Arbeiten im öffentlichen Interesse geleistet werden sollten; mögliche Folgen wie Billiglöhne und reduzierte Arbeitsstandards kämen nicht zur Sprache.

„Im Gegensatz zur FDP gehören für die SPD eben auch diese Aspekte zu den Grundsätzen der Sozialen Marktwirtschaft“, betont der SPD-Kreisvorsitzende Johannes Jung. „Wer dann noch die Soziale Marktwirtschaft für sich in Anspruch nimmt, kennt offenbar nicht die eigenen Wahlprogramme. Soziale Marktwirtschaft muss täglich gegen Schwarz-Gelb verteidigt werden.“

 

Homepage SPD Karlsruhe

 

WebsoziInfo-News

03.07.2026 18:19 Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv
Zum aktuellen Reformpaket der Bundesregierung warnt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Gesundheit der SPD vor negativen Folgen. „Der von der Union durchgesetzte Punkt der Koalitionsausschusseinigung, dass künftig bereits ab dem ersten Tag eine ärztliche Krankschreibung eingeholt werden muss, ist völlig abenteuerlich“, erklärt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) Boris Velter. „Wenn nun… Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv weiterlesen

23.06.2026 19:06 Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission
Reform muss zu spürbaren Verbesserungen gegenüber dem Status quo führen Der Abschlussbericht der Rentenkommission ist eine gute Grundlage für eine umfassende Reform, die wir jetzt gründlich beraten und dann auf den Weg bringen wollen. „Die Kommission hatte die Aufgabe, Vorschläge zu entwickeln, wie insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen ihren Lebensstandard im Alter sichern… Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission weiterlesen

20.06.2026 12:14 Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag
117 Millionen Menschen auf der Flucht Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen, wird daran erinnert, dass Millionen Menschen gezwungenermaßen ihre Heimat verlassen mussten. Hinter den Zahlen stehen persönliche Geschichten und individuelle Schicksale. „Aktuell sind weltweit über 117 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter viele Kinder, oftmals ohne die Begleitung… Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag weiterlesen

Ein Service von websozis.info

 

Counter

Besucher:279133
Heute:136
Online:1